Über das Interview

Aus der Astrologie betrachtet gehen wir in Krisenzeiten in den tiefen Brunnen unserer Seele, wo sich unten dann ein Goldschatz befindet. Die Frage ist, ob man das dann auch sehen kann – in der Krise. Je mehr Krisen erlebt werden, desto schneller sieht man die Chancen darin.

Sie sagt, „Ich fühl mich daheim, in dem was ich tu.“ und spricht über die Spaltung der Gesellschaft, die gerade passiert – wo Menschen sich nicht mehr trauen, Dinge offen auszusprechen. „Menschen möchten jetzt nicht nur sich ihre eigene Meinung bilden, sondern auch jenseits von allen Äußerlichkeiten, was ist da in mir? Gibt’s da noch einen inneren Clown, der einfach mal lachen möchte oder was Blödes tun?“

Sie erzählt von ihrer Krise nach einem schweren Unfall, wo sie eineinhalb Jahre Schmerzpatientin war. In solchen Zeiten kommen zusätzlich auch noch andere Ängste hinzu, die mit der eigentlichen Sache eigentlich gar nichts zu tun haben. Ein Freund von ihr hat ihr durch einen Anstoß zum Wassergymnastik aus der Krise heraus geholfen. Die Auszeit im Krankenstand hat ihr auch einiges aufgezeigt zum Thema Arbeitspensum. Ihr ist klar geworden, dass sie ein Workaholic ist und aber im Endeffekt sich auch alles weiter dreht auch wenn sie ausfällt.

31.06 – 31.32: „Auch wenn es ganz ganz schlimm wird versuche möglichst viel noch mit Humor zu sehen. Es ist wie eine innere Matratze zu sehen und diese verhindert dass wir auf den Asphalt des Lebens aufschlagen – da fallen wir vorher auf diese Humor Matratze.“

Das Gefühl angekommen zu sein ist ihr größtes Geschenk aus einer Krise. 

Romana erzählt uns auch, wie sie den Reiseblues kennen gelernt hat, der ihr als Figur für ihren Roman dient und erzählt wie es ist, allein zu reisen:Wenn dich gerade etwas an dir selber ärgert dann fängt man halt einen Streit an, weil das hat ja dann andere genervt. Was ist wenn das nicht mehr möglich ist, weil du alleine bist? Ich glaub dann setz so dieser Reise Blues ein, weil dann geht’s ans Eingemachte.“

Sich Unterstützung holen und „good habbits“ praktizieren haben sie aus der Krise herausgeholt. 

„Sich selbst annehmen, so wie ich bin – das ist das Wichtige.“