Über das Interview

Martina Neumann hat mit Rani ein intensives Gespräch über ihre ganz persönlichen Krisen geführt, denn davon hatte sie schon einige in ihrem Leben. Rani ist ein Tausendsassa. Neben ihrer Tätigkeit als Yogalehrerin und Coach für Lebensfreude macht sie gerade den Master in Indologie. Für sie hat das Wort Krise zwei Bedeutungen, einerseits eine Situation, wo etwas passiert, womit man nicht umgehen kann. Andererseits der Anstoß etwas zu tun, sich neu zu orientieren und etwas zu verändern.

5:14: „Wenn ich jetzt aus meinem aktuellen Sein heraus diese Krisen betrachte, dann war das jedes Mal ein Schubser, war das jedes Mal ein Zeichen vom Leben, etwas zu verändern, was ich vorher nicht verändert habe oder wo ich mich nicht hingetraut habe.“
Corona selbst hat sie anfangs nicht als Krisensituation empfunden. Rani hat ihre Yogakurse einfach auf online umgestellt.
Die Arbeit und die damit entstandenen Herausforderungen hat sie aber unterschätzt. Durch die vielen Möglichkeiten, die sich ihr auf einmal geboten haben, hat sie viel Energie verbraucht.

9:58: „So gesehen hat Corona für mich eine Krise ausgelöst, die ich nicht sofort verstanden habe.“

Eine der anstrengendsten Phasen ihres Lebens war, als sie während ihrer Jugend mit massiven Identitätsproblemen zu kämpfen hatte. Bücher wie Siddhartha, Krabat oder Stein und Flöte haben ihr damals durch die schwierige Zeit geholfen. Nicht aufzugeben, ist eine der wesentlichen Eigenschaften, die ihr schon oft geholfen hat.

18:48: „Ich glaube eine Ressource, die ich habe, die mich überall rausbringt, ist, dass ich extrem stur bin. Ich bin einfach hartnäckig.“

Mehr über Engelkarten, Impulsgebung, Meditation und Ranis täglichen Tagebucheintrag erzählt sie im Gespräch mit Martina.

26:00 „Mein Leben ist das, wofür ich einfach am meisten dankbar bin, so wie ich es jetzt leben darf, ist für mich einfach ein riesen Geschenk.“