Übung der Woche: Vertrauen

Diese Woche hatte es in sich. Wie ich das meine? Na sie hatte enormes Wachstumspotential für mich. Wachstum passiert immer, wenn wir herausgefordert sind. Letzte Woche war ich ja vor die Tatsache gestellt worden, dass mein Arbeitsgerät nicht mehr verwendet werden sollte. Heute wurde er abgeholt – als Gefahrentransport. Hatte ich auch noch nie.

Aber was hat das mit Vertrauen und Geduld zu tun?

Na alles. Erstens war ich mal gefordert meinen Arbeitsplatz umzustellen. Ungeplant. Immer so im Leben, oder? Die Dinge kommen ungeplant. Aber alles hat wunderbar funktioniert. Anruf bei Hersteller, weil innerhalb der Garantie. Und ich – na ungeduldig. Kennst du das? Diesen Gedanken, das wenn DU nicht selbst aktiv wirst nichts funktioniert? Und im Nachhinein denkt man sich – warum man nicht einfach abgewartet hat? Bei mir ganz genau so. Zeit, Ruhe, Entspannung – weg – weil ich ich geglaubt hab ich muss „es“ kontrollieren. Das Universum quasi.. also zumindest meines.

Und ich lerne: Hab Geduld, alles läuft – und du kannst mal machen wozu du hergekommen bist, nämlich: kümmere dich um die Dinge, um die du dich kümmern sollst und hab Vertrauen, dass die anderen das was sie tun, so gut tun, wie sie es eben können.

Hätte ich das gemacht, ich hätte einen entspannten Dienstag gehabt und am Mittwoch Podcasts gehört statt in der Warteschleife zu warten.

Fazit: am Donnerstag hab ich das Paket in Händen gehalten und dann hat dieser Technik-Mensch, genau wie er gesagt hat auch wirklich angerufen. Heute wurde das Paket abgeholt.

Relaxxxed…

Also Vertrauen und Geduld.

Genau das was ich jetzt auch brauche, wenn ich. meinen neuen PC kennenlerne und beginnen damit zu arbeiten. Ist noch nicht alles wie es sein soll. ABER! Internet funktioniert und das ist alles was ich brauche für meinen Blogpost, meinen Newsletter und die Kommunikation mit der Welt. Alles andere wird sich weisen.

Und sonst – ist auch nix passiert. Ja, ich hätt gern in der Zwischenzeit die Welt erobert. Es macht mich unruhig – oder machte – mich unruhig, wenn ich „nix“ tun kann. Was in Wahrheit alles nicht wahr ich. Ich lenke mich damit ab, mich zu beschäftigen, statt zum Beispiel in Ruhe Sanskrit zu lernen, was ich für den Abschluss dieses Semesters brauche.

Ich lerne: Step by Step.

Alles hat seine Zeit – auch wenn ich ständig versuche mich selbst zu überholen… Was das schon für einen Sinn hätte! Gerade stelle ich fest, dass meine Seele gerade erst wieder bei mir angekommen ist, seit der Transplantation. Alles ging so schnell und ich? Bin ein wenig wie der Hase zwischen den beiden Igeln beim Wettlauf.

Also hab ich beschlossen: Entspannt. Von der Idee zur Umsetzung braucht es halt Zeit. Genau wie das Gras beim wachsen, das Brot beim Backen, etc. Es hat und braucht alles seine Zeit. Ich tue was nötig ist und lehne mich zurück. Ich tue was nötig ist und dann: loslassen.

Ich darf das üben. Jedes Mal wenn das Leben mir wieder eine Aufgabe gibt.

Ist das nicht wunderbar?

Wie ist das mit dir? Hast du Geduld und Vertrauen? Oder läuft ohne dich gar nichts?

Ist mir inzwischen zu anstrengend.

Ich atme aus. Om